Neuzugänge

An dieser Stelle wollen wir regelmäßig Beispiele für Neuzugänge in unseren Bestand vorstellen, um zur "Nachahmung" anzuregen und vor allen Dingen zu zeigen, was wir schwerpunktmäßig sammeln.

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Charleston, Flapper und Pailletten

Diese aufwendig mit grünen und silbernen Perlen und Pailletten bestickte Kappe diente in der zweiten Hälfte der 1920er-Jahre wohl einer modebewussten jungen Dame als Kopfschmuck beim abendlichen Tanzvergnügen. Ob sie dazu auch ein Flapperkleid trug und Charleston tanzte?

Die kostbare Kopfbedeckung erreichte uns jüngst als Geschenk für unsere neue Ausstellung zur Weimarer Republik aus Flensburg! Der Vaters des Stifters hatte sie vor Jahren auf einem Trödelmarkt im Rheinland erstanden und mit nach Hause genommen. Nun hat die weit gereiste Kappe ein neues Zuhause in unserer Sammlung gefunden und wird ab dem 23. April in der neuen Ausstellung zu sehen sein!

Winzige Kinderstiefel aus den 1920er-Jahren

Kinderschuhe

Die neuste Errungenschaft in unserer Sammlung sind diese niedlichen Kinderstiefelchen aus den 1920er-Jahren in Schuhgröße 17. Die winzigen Schühchen kamen wie gerufen, denn die Vorbereitungen für unsere neue Ausstellung zur Weimarer Zeit in Düren laufen bereits auf Hochtouren. Die Schuhe bestehen aus rötlich-braunem Leder, mit geklebter Sohle, Schnürung mit braunen Schnürbändern und textilem Innenfutter. Die Spitze ist abgerundet und leicht abgestoßen, was darauf hinweist, dass sie ehemals von einem Kind, wahrscheinlich 2-3 Jahre alt, getragen wurden.

Die Schuhe werden - zusammen mit vielen anderen tollen Objekten, Dokumenten und Fotos - ab April 2017 in unserer neuen Ausstellung zu sehen sein.

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Rarität: Schokoladenautomat von 1905!

Dieser wunderschöne Süßwarenautomat aus Gusseisen ist eine echte Rarität. Er wurde um 1905 von der Schokoladenfabrik Oberländer A. G. in Fürth hergestellt. Nur noch wenige Automaten dieser Art sind bis heute erhalten geblieben. Ursprünglich wurden sie meist an Bahnhöfen aufgestellt, damit die Reisenden sich die Wartezeit ein wenig versüßen konnten. Man warf eine Münze ein und zog sich die gewünschte Ware aus dem darunterliegenden Fach. Was unser Automat einmal enthalten hat, verraten die noch gut lesbaren Beschriftungen der vier Fächer: Vanille-Schokolade, Bonbons mit Überraschung, gebrannte Mandeln und Pfefferminz-Pastillen.

Mit seinen hervorgehobenen Knöpfen, Mustern, halbverspiegelten Facettenschliff-Elementen und bunten Butzenglasscheiben (die sogar von innen beleuchtet werden konnten) ist der Automat ein wunderbares Beispiel für den Jugendstil.

Der Automat kann bis zum Ende der Ausstellung "Dürens Goldene Jahre" im Frühjahr 2017 besichtigt werden.

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Uhren und Schmuck aus Dürener Kellern

Uhren

Diese fünf Taschenuhren, die Reste einer Armbanduhr, zwei Ringe und eine Kette wurden nach dem verheerenden Angriff auf Düren am 16. November 1944 aus Kellern von zerstörten Häusern geborgen. Da man sie damals keinem Besitzer mehr zuordnen konnte, schlummerten sie bislang im Verborgenen. Nun bereichern sie unsere Sammlung - und bald auch sicher unsere Vitrinen im Erinnerungsraum 16. November 1944 - und erinnern uns an einen von Dürens dunkelsten Tagen.

Schenkung Karl-Hans Brunen, Oktober 2016

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Meisterbrief von Jean Schmitz

Aus dem Nachlass des Dürener Malers Jean Schmitz (*1912)

 

Meisterbrief

"Johann Schmitz

geb. am 4.V.1912 in Düren

hat die Meisterprüfung für das Handwerk der

Maler mit Gut

bestanden und dadurch die Befähigung zum vollständigen Betrieb des genannten Handwerks nachgewiesen, sowie das Recht zur Führung des Meistertitels in Verbindung mit diesem Handwerk erworben. Diese Urkunde wurde ausgefertigt zu Köln am Rhein, am 12. Jan. 1939, von der
Handwerkskammer zu Köln."
 
 
Schenkung M. von der Milwe, Juli 2016
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Musterbuch Carl Schleicher & Schüll

Musterbuch für Briefpapiere der Dürener Firma Carl Schleicher & Schüll aus dem Jahr 1905. Die Firma präsentierte darin ca. 100 Proben ihrer Briefpapiere mit beispielhaften Firmenköpfen.

Schenkung J. Wagner, Weißenburg vom 16.3.2016

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Postkartenalbum

Postkartenalbum mit Dürener Ansichten, nach 1918, aus dem Familienbesitz von David Head (UK). David Head schrieb uns dazu: "Der Großvater meiner Frau mütterlicherseits, der die Ansichtspostkarten gesammelt hat, hieß William James Austen. Er stammte aus der Grafschaft Kent und war zeitlebens dort ansässig. Bevor er in Düren stationiert war, hatte er in Südafrika (Zweiter Burenkrieg) und Irland gedient. Es gibt eine Gruppenaufnahme aus jener Zeit, auf deren Rückseite zu lesen ist: “Office Staff, 2nd Signals Company, Royal Engineers, Düren, Rhld, 16.3.'19”. […] Die Postkarten, die William Austen akribisch gesammelt hat, geben mir persönlich den Eindruck, dass sein Aufenthalt in Düren ihm sehr gefallen hat."

Schenkung David Head vom 26.01.2016.

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3-Mark-Münze

AlphaOmega

Von diesen 3-Mark-Münzen mit dem Bild Wilhelms II. wurden 1908-1912 mehr als 22,5 Mill. Expl. geprägt.
Schenkung Frau Sommer Dr. Overhues Allee

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Hutschachtel mit "Chapeau claque"

Hutschachtel mit Klappzylinder aus dem Dürener Hut-, Mützen- und Schirmgeschäft Gerhard Barth,

Wirtelstr.4.

Aufschrift auf der Schachtel "Gerhard Barth, vorm. Gentgen gegr. 1797, Düren Rhld."

Der Dürener Steinmetzmeister Franz Schiffer kaufte diesen Hut für seine Hochzeit am 04.09.1937.

Schenkung Maria Pingen, geb. Schiffer,  vom 28.07.2015

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Kupferstich

Kupferstich Annabild

Kupferstich der Annabüste nach einer Kupferplatte des 18. Jahrhunderts

Ankauf Josef Brauweiler vom 12.5.2015

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Alpha und Omega

Alpha

Omega

Bleiglasbilder "Alpha" und "Omega" aus der Kapelle des alten Krankenhauses in der Roonstraße
Schenkung Marianne Klein vom 8.5.2015

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