So 30. April - öffentliche Führung im Stadtmuseum

Zeit: 11-12 Uhr

Anmeldung: nicht erforderlich

Gebühr: kostenfrei

 

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Sa 6. Mai - Frühjahrsexkursion nach Soest

Im Rahmen unserer diesjährigen Frühjahrsexkursion geht es nach Soest. In der Stadt gibt es nicht nur einen großen Teil der alten Stadtmauer zu sehen, sondern auch zahlreiche Fachwerkhäuser in der Innenstadt.

  8.15 h   Abfahrt in Düren an der Kreisverwaltung, Haus C

10.45 h   Kurze Führung an der Stadtmauer vorbei in die Innenstadt. Dauer ca. 20 Minuten

11.15 h  Stadtführung durch Soest, die Dauer kann von der Gruppe festgelegt werden.

 13.15 h  Gemeinsames Mittagessen im Restaurant Fachwerk; begrenzte Speisenauswahl

14.30 h   Freizeit mit Anregungen für weitere Aktivitäten, u.a. Möglichkeit zum Besuch des Kunstmuseums Wilhelm Morgner

17.00 h   Abfahrt Soest

19.00 h   Ankunft in Düren

Der Teilnahmebeitrag beträgt für Mitglieder 25 Euro, für Nichtmitglieder 30 Euro. Bitte melden Sie sich unter
02421 121 59 25 oder info@stadtmuseumdueren.de an und überweisen Sie den Betrag auf das Vereinskonto des Stadtmuseums.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

 

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So 7. Mai - Workshop Schreibwerkstatt - Wie schrieben unsere Vorfahren?

Senior-Trainerin Uschi Bröcker, Vertreterin des EFI-Projekts der Kreisverwaltung, gibt Hilfestellung beim Lesen und Schreiben alter Handschriften. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zeit: 14 - 16 Uhr

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So 7. Mai - Ahnenforscherberatung durch die WGfF

Die Westdeutsche Gesellschaft für Familienforschung (WGfF) bietet im Stadtmuseum individuelle Beratung für alle Ahnen- und Familienforscher. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Angebot ist kostenlos.

Zeit: 11-16 Uhr

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Do 11. Mai - Wenzel Hollar und Düren

Der Name Wenzel Hollar hat in Düren einen guten Klang, verdanken wir ihm doch mit seinem Vogelschauplan von 1634 die einzige detaillierte Ansicht der Stadt aus früheren Zeiten. In Erinnerung daran hat die Stadt eine Straße im Dürener Zentrum nach dem böhmischen Radierer und Zeichner (1607-1677) benannt. Dieser vielfältig talentierte Künstler, welcher auch in der Werkstatt des berühmten Kupferstechers und Verlegers Matthäus Merian tätig war, hielt nicht nur Landschaften und Städte, sondern auch bekannte Persönlichkeiten wie den Barockmaler Peter Paul Rubens oder den Reitergeneral Jan van Werth in meisterhaften Kupferstichen fest.

Der Vortrag zeichnet Stationen aus dem Leben des renommierten Künstlers nach, wobei auch sein Aufenthalt in Düren Berücksichtigung findet. Wenzel Hollar schuf mehrere Blätter mit Dürener Motiven. Der 1634 gefertigte Stadtplan und spätere Nachdrucke stehen im Mittelpunkt der Ausführungen, zumal Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte auch Fragen aufwerfen: Inwiefern handelt es sich um eine detailgenaue Abbildung der Wirklichkeit? Wie steht es um die „Lesbarkeit“ dieser historischen Quelle?

Referent: Dr. Achim Jaeger

Zeit: 19-20.30 Uhr

Eintritt: frei

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Sa 13. Mai - Vom „Barackenweg“ zum „Muttergotteshäuschen“

Vom Parkplatz der Paul-Gerhardt-Schule an der Nörvenicher Strasse (früher „Barackenweg“) geht der Rundgang am Jüdischen Friedhof vorbei, berührt das in den 1960er Jahre entstandene „Satellitenviertel“ um die Berliner Strasse, geht dann am „Spielpark Gneisenaustrasse“ vorbei zur Binsfelder Strasse. Die „Sieben Häuser“ zählen zu den ältesten Wohnhäusern in diesem inzwischen dicht bebauten Wohngebiet. Ein architektonisch interessantes Projekt ist in der Rotterdamer Strasse. Zu den früheren Riemann-Kasernen im Bereich der heutigen Feuerwache (mit dem Grabdenkmal des Feuerwehrpräsidenten Wilhelm Dietzler) und die Panzerkaserne wird Hartmut Böllert ausführlich informieren. Über die Düppelstrasse und die Eberhard-Hoesch-Strasse erreichen wir die beiden Kapellen des „Muttergotteshäuschens“ am Ende Zülpicher Strasse.

Zeit: 14 Uhr

Treffpunkt: Paul-Gerhardt-Schule, Nörvenicher Strasse

Leitung: Hartmut Böllert

Gebühr: 5 € (Jugendliche frei)

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Mi 7. Juni - Vortrag: "Ahnen-/Familienforschung in Schlesien, Ost- und Westpreußen"

Der Referent gibt einen Einblick in die Forschungsmöglichkeiten in Schlesien, Ost- und Westpreußen unter Zuhilfenahme der Internetseiten der „Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher (AGoFF)“ www.agoff.de

Zeit: 18 Uhr

Treffpunkt: Stadtmuseum Düren, Arnoldsweilerstr. 38

Referent: Dirk Vollmer

Eintritt: frei

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So 11. Juni - Der neue Jüdische Friedhof...

An der damals noch unbebauten „Chaussee nach Binsfeld“ erwarb die jüdische Gemeinde im Jahr 1887 ein Grundstück für ihren neuen Friedhof, nachdem der alte Friedhof „vor dem Wirteltore“ voll belegt war. Da jeder jüdische Friedhof „Ort der Ewigkeit“ ist, haben die Toten dort ewige Ruhe. Das bedeutet, auf dem stillen Friedhof im Osten der Stadt finden sich mehr als 200 Grabsteine, die ältesten sind von 1888.

Neben den Erklärungen der Beschriftung und Gestaltung der Grabsteine wird bei diesem Besuch einiges zur Geschichte von jüdischen Familien in Düren berichtet. In den beiden letzten Reihen des Friedhofs sind die Gräber von 17 Menschen, die nach dem 2.Weltkrieg aus dem Exil nach Düren zurückgekehrt sind. Vier davon sind Doppelgräber für Ehepaare, darunter die zuletzt gestorbene Hanna (+1999) und Emil Kamp (+2000), die in der Emigration in Kolumbien waren.

Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Beginn: 11 Uhr

Treffpunkt: Eingang Jüdischer Friedhof, Danziger Str.6, über Norvenicher Strasse

Leitung: Ludger Dowe

Gebühr: 5 € (Jugendliche frei)

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Sa 8. Juli - Türen in Düren

Bei dem Rundgang durch die Innenstadt wird das Augenmerk der Teilnehmenden auf zahlreiche Türen, Portale und Eingänge von Wohnhäusern und öffentlichen und kirchlichen Bauten gelenkt – sowohl zu solchen der Nachkriegszeit als auch zu Häusern, die den Krieg überstanden haben. Dabei wird an vielen Stellen auch auf die Gebäude und deren Bezug zur Stadtgeschichte eingegangen. Der Rundgang beginnt an der Marienkirche am Hoeschplatz, geht dann Richtung Rur, dabei u.a. vorbei am „Kutscherhaus“ hinter dem ehemaligen Hotel Kaiserhof. Besonders eindrucksvoll sind die Fassaden und Eingänge der Häuser in der Holzstrasse. Schöne Türen finden sich auch in der Tivoli- und an der Uhlandstrasse. Zurück geht es dann ins Zentrum, über die Wilhelmstrasse, Kaiserplatz und Markt zum Abschluss an der Annakirche.

Beginn: 14 Uhr

Treffpunkt: Marienkirche/Hoeschplatz

Leitung: Ludger Dowe

Gebühr: 5 € (Jugendliche frei)