Sa 21. März - Rundgang über den Neuen Friedhof am Ende der Friedenstraße
Die Stadt Düren erwarb 1894 "25 Morgen Land im Roßfeld" im Osten der Stadt für den neuen "Zentralfriedhof". Seit 1903 wird hier beerdigt, also seit mehr als einem Jahrhundert.
An diesem Samstag wird die Referentin mit den Teilnehmenden wichtige Teile des Friedhofs aufsuchen und viel Wissenswertes erzählen: Die Gräber und Gedenkstätten der Weltkriege mit den Toten des 16. November 1944 werden aufgesucht, ebenso Gräber mit Halbmond von marokkanischen Soldaten der französischen Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg, Grabanlagen von Dürener Ordensgemeinschaften und katholischen Pfarrern, bekannten Dürener Bürgerinnen und Bürgern, eine Grabanlage für frühgeborene Kinder und ein Platz für anonym beerdigte Menschen. Auch das seit einigen Jahren existierende muslimische Gräberfeld wird Teil des Rundgangs sein.
Zeit: 14.00 Uhr (Dauer ca. 2h)
Referentin: Barbara Simons-Buttlar
Treffpunkt: Rondell am Friedhofseingang
Beitrag: 6 € (Jugendliche bis 18 J. frei)
Um Spende wird gebeten.
Anmeldung bis Freitag, 20. März, 13 Uhr unter info@stadtmuseumdueren.de oder 02421 – 121 59 25 erbeten.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.
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Sa 21. März - Vortrag "Die Dürener Königspfalz"
Entdecken Sie Dürens Wurzeln neu und werfen Sie einen faszinierenden Blick in das frühe Mittelalter Dürens.
Wussten Sie, dass sich rings um die Annakirche vor über 1.000 Jahren eine fränkische Königspfalz befand?
Noch heute erinnern Straßennamen wie Altenteich, Bongard oder Weierstraße an diese frühere Zeit, die als Ursprung der Stadt Düren gilt. An der Stelle des heutigen Altarraums stand dabei einst die Kapelle der Pfalz – ein Vorgängerbau der Annakirche.
Eine Königspfalz war eine befestigte Anlage mit Königssaal, Wohngebäuden und Wirtschaftshof. Sie bot dem umherreisenden König Unterkunft und war Schauplatz von Hoftagen, Rechtsprechung und Empfängen. Da Versorgung und Transport im Mittelalter begrenzt waren, zog der König mit seinem Gefolge dorthin, wo Nahrung vorhanden war. Er führte ferner sein Heer selbst, schlichtete Konflikte und machte durch seine Präsenz Macht sichtbar – Grundlage seiner Herrschaft im dezentral organisierten Frankenreich.
Ein von der Stiftung Annakirche Düren initiierter Arbeitskreis, der durch Material vom Stadtmuseum Düren unterstützt wurde, hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Geschichte der Dürener Königspfalz beschäftigt und wird seine Ergebnisse nun erstmals der Öffentlichkeit präsentieren.
Eingeleitet durch einen Vortrag von Brian-Scott Kempa zu den grundsätzlichen Aspekten der Dürener Königspfalz steht im Zentrum der Präsentation ein echtes Highlight: ein 2,5 x 2,5 Meter großes hypothetisches Modell der Pfalzanlage. Mit viel Liebe zum Detail hat es Hardy Keymer entwickelt und gebaut und wird es kenntnisreich erläutern.
Das Modell macht Dürener Stadtgeschichte greifbar: Besucherinnen und Besucher können erstmals nachvollziehen, wie die Königspfalz ausgesehen haben könnte und welchen Platz sie einst im Herzen Dürens einnahm.
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Papst-Johannes-Haus gegenüber der Annakirche
Referent: Brian-Scott Kempa
Der Eintritt ist frei.
Dies ist eine Veranstaltung der Stiftung Annakirche Düren.
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Mo 23. März - Vortrag "Die Gebrüder Kufferath AG - 100 Jahre Firmengeschichte"
Lara Kufferath, CEO der GKD – Gebr. Kufferath AG, und ihr Vater Dr. Stephan Kufferath, Mitglied des Aufsichtsrats, geben einen exklusiven Einblick in die 100-jährige Geschichte des Dürener Familienunternehmens. Unter dem Titel „GKD – 100 Jahre Innovation“ führen die beiden Referenten durch die Entwicklung der GKD – von den Anfängen als lokaler Drahtwebereibetrieb über den Aufbau internationaler Märkte bis hin zu modernen Hightech-Lösungen für Filtration, Architektur und Industrie.
Der Vortrag beleuchtet Meilensteine der Unternehmensgeschichte und zeigt, wie sich Produkte, Märkte und Anwendungen im Laufe eines Jahrhunderts verändert haben – und wohin der Weg des Unternehmens künftig führen soll. Im Anschluss an den Vortrag stehen Lara Kufferath und Dr. Stephan Kufferath gerne für Rückfragen zur Verfügung und freuen sich über den persönlichen Austausch. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die mehr über das traditionsreiche Dürener Unternehmen erfahren möchten.
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Do 26. März - Filmabend "Irina Palm"
Tragikomödie Großbritannien/Frankreich/Belgien/Luxemburg/Deutschland 2006
Eine ältliche Hausfrau aus dem kleinbürgerlichen Milieu einer Londoner Vorstadt nimmt einen Job im Rotlicht-Distrikt Soho an, um ihrem kleinen Enkel eine lebensrettende Operation in Australien zu finanzieren. Eine ebenso amüsante wie anrührende, in der Hauptrolle virtuos gespielte Tragikomödie.
Regie: Sam Garbarski
Zeit: 19.00 Uhr (Filmdauer: 103 Min.)
Leitung: Peter Gasper (Einführung)
Ort: Veranstaltungsraum, 1. OG, Seiteneingang Cranachstraße
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Spende wird gebeten.
Anmeldung erbeten unter info@stadtmuseumdueren.de oder unter 02421 - 121 59 25. Aber auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen.
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Sa 28. März - Führung über den Evangelischen Friedhof Düren
Im Jahr 2025 konnte die Stiftung des Evangelischen Friedhofs Kölnstraße ihr 200jähriges Jubiläum begehen. Dies ist eine passende Gelegenheit die Geschichte und die Gestaltung dieses besonderen Ortes bei einer Führung näher zu betrachten.
Zeit: 14.00 Uhr
Referentin: Heike Kussinger-Stankovic
Ort: Evangelischer Friedhof Düren an der Kölnstraße
Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 6€ (ab 18 J.) wird vor Ort bar erhoben.
Um Spenden wird gebeten.
Anmeldung unter info@stadtmuseumdueren.de oder 02421 - 121 59 25 bis Freitag, 27. März um 13.00 Uhr erbeten.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.
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So 29. März - Der Neue Jüdische Friedhof - ausgebucht
Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht.
Nachdem der alte Friedhof "vor dem Wirteltor" in der Arnoldsweilerstraße keine Begräbnisse mehr zuließ, kaufte die jüdische Gemeinde ein Grundstück an der Ostseite der noch unbebauten "Chaussee nach Binsfeld". Ab 1888 sind hier die Juden aus Düren und den noch selbständigen Orten wie Lendersdorf beerdigt worden. Da im jüdischen Religionsverständnis der Friedhof ein "Ort der Ewigkeit" ist, die Toten also ewige Ruhe haben sollen, sind praktisch alle Grabsteine ab 1888 erhalten.
Neben den Besonderheiten der Beschriftung und Gestaltung der Grabsteine wird an diesem Nachmittag einiges zur Geschichte von jüdischen Familien in Düren berichtet. Ein Schwerpunkt dieser Führung werden Informationen zu den Gräbern der beiden letzten Grabreihen des Friedhofs sein. Hier sind 17 Menschen nach Ende des Zweiten Weltkrieges begraben worden, darunter vier Ehepaare in Doppelgräbern, die wie andere aus dem Exil nach Düren zurückgekehrt sind. Zuletzt wurde hier im Jahr 2000 Emil Kamp neben seiner ein Jahr vorher verstorbenen Frau Hanna beerdigt.
Hinweis:
Herren werden um Kopfbedeckung gebeten.
Zeit: 11.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Stunden)
Referent: Ludger Dowe
Treffpunkt: Eingang Jüdischer Friedhof, Danziger Str. 6, über Nörvenicher Str.
Beitrag: 6 € (Jugendliche bis 18 J. frei)
Um Spende wird gebeten.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.
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So 29. März - Öffentliche Führung im Stadtmuseum
Tauchen Sie ein in unsere aktuellen Ausstellungen "In Düren zu Hause - Migrationsgeschichte(n) und kulturelle Vielfalt", "Das alte Düren im Modell", "Mach' dir ein paar schöne Stunden - Dürener Kinogeschichte(n)" sowie "Düren 1634 - Eine Zeitreise".
In einem etwa einstündigen Rundgang lernen Besucherinnen und Besucher das Stadtmuseum kennen und erfahren das Wesentliche über unsere Ausstellungen. Gerne stehen wir im Anschluss an die Führung für Fragen bereit.
Zeit: 11.00 Uhr
Referent: Leo Neustraßen
Ort: Stadtmuseum Düren
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Spende wird gebeten.
Anmeldung bis Freitag, 27. März 2026, 13.00 Uhr: info@stadtmuseumdueren.de oder 02421 - 121 59 25 erbeten.



