So 05. September - Der Neue Jüdische Friedhof

Helle Mauer mit Tor in der Mitte.

Nachdem der alte Friedhof "vor dem Wirteltor" in der Arnoldsweilerstraße keine Begräbnisse mehr zuließ, kaufte die jüdische Gemeinde ein Grundstück an der Ostseite der noch unbebauten "Chaussee nach Binsfeld". Ab 1888 sind hier die Juden aus Düren und den noch selbständigen Orten wie Lendersdorf beerdigt worden. Da im jüdischen Religionsverständnis der Friedhof ein "Ort der Ewigkeit" ist, die Toten also ewige Ruhe haben sollen, sind praktisch alle Grabsteine ab 1888 erhalten.

Neben den Besonderheiten der Beschriftung und Gestaltung der Grabsteine wird an diesem Nachmittag einiges zur Geschichte von jüdischen Familien in Düren berichtet. Ein Schwerpunkt dieser Führung werden Informationen zu den Gräbern der beiden letzten Grabreihen des Friedhofs sein. Hier sind 17 Menschen nach Ende des Zweiten Weltkrieges begraben worden, darunter vier Ehepaare in Doppelgräbern, die wie andere aus dem Exil nach Düren zurückgekehrt sind. Zuletzt wurde hier im Jahr 2000 Emil Kamp neben seiner ein Jahr vorher verstorbenen Frau Hanna beerdigt.

Hinweis:
Herren werden um Kopfbedeckung gebeten. 

Anmeldung: info@stadtmuseumdueren.de oder 02421-121 59 25.

Zeit: 11 Uhr (Dauer ca. 1,5 Stunden)
Referent: Ludger Dowe
Treffpunkt: Eingang Jüdischer Friedhof, Danziger Str. 6, über Nörvenicher Str.

Die Teilnahme ist kostenfrei

Die Veranstaltung findet im Rahmen des "Europäischen Tags der jüdischen Kultur" statt und wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.

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Sa 02. Oktober - Rundgang: Links und rechts der Paradiesstraße - Industrie in Düren

Die Dürener Metallwerke, das Verbandstoffwerk Dr. Degen & Kuth, die Zuckerfabrik und der Schlachthof, das (kürzlich abgerissene) Elektrizitätswerk, die Glashütte Peill & Putzler - dazwischen der ehemalige Friedhof der Reformierten Gemeinde - das sind bis heute Zeugnisse der einst bedeutenden Dürener Industrie.

Bernd Hahne hat sich intensiv mit der Industriegeschichte befasst und wird viele Fakten und Anekdoten berichten, z.T. aus eigenem Erleben in der Paradiesstraße. Die Exkursion endet in der weitgehend erhaltenen "Hütte 3" der Glashütte.

Anmeldung: info@stadtmuseumdueren.de oder 02421-121 59 25.

Zeit: 14 Uhr (Dauer 2 Stunden)
Referent: Bernd Hahne M.A.
Treffpunkt: Parkplatz Fritz-Erler-Straße 40 
Beitrag: 5 € (Jugendliche frei), Zahlung vor Ort in bar
 
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.

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Sa 06. November - Rundgang: Villen und Herrenhäuser in Düren

Das Dürener Stadtbild wurde im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von einer Vielzahl an prächtigen Villen geprägt. Sie entstanden, nachdem im frühen 19. Jahrhundert die Stadtmauern verschwanden und dadurch um die alte Stadt herum große Flächen zur Bebauung frei wurden.
Bis zur Zerstörung Dürens am 16. November 1944 gab es etwa 50 Villen, von denen einige bis heute erhalten sind. Beim Rundgang vom "Philippstor" aus, werden einige der erhaltenen Bauten und die Orte, an denen einst Villen standen, in Augenschein genommen.

Anmeldung: info@stadtmuseumdueren.de oder 02421-121 59 25.

Zeit: 14 Uhr (Dauer ca. 2 Std.)
Referenten: Barbara Simons-Buttlar / Ludger Dowe
Treffpunkt: "Philippstor" / Ecke Schenkelstrasse
Beitrag: 5€ (Jugendliche frei), Zahlung vor Ort in bar
 

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.

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