Samstag 15. Mai - Der neue Friedhof am Ende der Friedenstraße

abgesagt

Die Stadt Düren erwarb 1894 "25 Morgen Land im Roßfeld" im Osten der Stadt für den neuen "Zentralfriedhof". Seit 1903 wird hier beerdigt, also seit mehr als einem Jahrhundert.

An diesem Samstag wird Barbara Simons-Buttlar mit den Teilnehmenden wichtige Teile des Friedhofs aufsuchen und viel Wissenswertes erzählen: Die Gräber und Gedenkstätten der Weltkriege mit den Toten des 16. November 1944 werden aufgesucht, ebenso Gräber mit Halbmond von marokkanischen Soldaten der französischen Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg, Grabanlagen von Dürener Ordensgemeinschaften und katholischen Pfarrern, bekannten Dürener Bürgerinnen und Bürgern, eine Grabanlage für frühgeborene Kinder und ein Platz für anonym beerdigte Menschen. Auch das seit einigen Jahren existierende muslimische Gräberfeld wird Teil des Rundgangs sein.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.

Zeit: 14 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden)

Referentin: Barbara Simons-Buttlar

Treffpunkt: Rondell am Friedhofseingang, Friedenstraße

Entgelt: 5 € (Jugendliche frei)

Anmeldung: info@stadtmuseumdueren.de oder 02421 - 121 59 25

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Sonntag 30. Mai - Öffentliche Führung im Stadtmuseum

abgesagt

Erfahren Sie mehr über unsere Ausstellung "Betrogene Hoffnungen. Düren zwischen Aufbruch und Weltwirtschaftskrise 1919-1929". In einem ca. einstündigen Rundgang stellt der Referent Aspekte des Lebens während der 1920er Jahre in Düren vor. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zeit: 11-12 Uhr

Referent: Peter Gasper

Ort: Stadtmuseum Düren, Arnoldsweilerstr. 38, 52351 Düren

Anmeldung: info@stadtmuseumdueren.de oder 02421 - 121 59 25

Bitte denken Sie an Ihren Mund-Nasen-Schutz!

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Samstag 19. Juni - Stolpersteine in Düren

Seit 1990 hat der Kölner Künstler Gunter Demnig in Deutschland und im europäischen Ausland etwa 75.000 Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer des NS-Regimes vor deren früheren Häusern verlegt. Auf den kleinen Messingtafeln bekommen die Opfer ihren Namen wieder. Ihre Identität und ihr Schicksal, soweit bekannt, werden ablesbar.

In Düren wurden - organisiert durch die Initiative "Stolpersteine in Düren" - zwischen 2005 und 2008 bei fünf Besuchen von Demnig mehr als 60 Stolpersteine verlegt. 2011 und 2017 wurden noch einmal 15 Stolpersteine im Westen und Norden der Stadt verlegt. 

Bei diesem Rundgang werden etwa 15 Stellen im engeren Stadtgebiet aufgesucht, wo bis in die NS-Zeit jüdische Familien wohnten. Durch die Namen und Daten auf den Stolpersteinen werden deren Identitäten ablesbar. Fotos aus der damaligen Zeit illustrieren die Berichte.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.

Zeit: 14 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden)

Referent: Ludger Dowe

Treffpunkt: Gutenbergstr. 16, am Langemarckpark/Nähe Bahnhof

Entgelt: 5 € (Jugendliche frei)

Anmeldung: info@stadtmuseumdueren.de oder 02421 - 121 59 25

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Sonntag 27. Juni - Öffentliche Führung im Stadtmuseum

Erfahren Sie mehr über unsere Ausstellung "Betrogene Hoffnungen. Düren zwischen Aufbruch und Weltwirtschaftskrise 1919-1929". In einem ca. einstündigen Rundgang stellt der Referent Aspekte des Lebens während der 1920er Jahre in Düren vor. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zeit: 11-12 Uhr

Referent: Peter Gasper

Ort: Stadtmuseum Düren, Arnoldsweilerstr. 38, 52351 Düren

Anmeldung: info@stadtmuseumdueren.de oder 02421 - 121 59 25

Bitte denken Sie an Ihren Mund-Nasen-Schutz!

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Sonntag 25. Juli - Öffentliche Führung im Stadtmuseum

Erfahren Sie mehr über unsere Ausstellung "Betrogene Hoffnungen. Düren zwischen Aufbruch und Weltwirtschaftskrise 1919-1929". In einem ca. einstündigen Rundgang stellt der Referent Aspekte des Lebens während der 1920er Jahre in Düren vor. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zeit: 11-12 Uhr

Referent: (N.N.)

Ort: Stadtmuseum Düren, Arnoldsweilerstr. 38, 52351 Düren

Anmeldung: info@stadtmuseumdueren.de oder 02421 - 121 59 25

Bitte denken Sie an Ihren Mund-Nasen-Schutz!

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So 05. September - Der Neue Jüdische Friedhof

Helle Mauer mit Tor in der Mitte.

Nachdem der alte Friedhof "vor dem Wirteltor" in der Arnoldsweilerstraße keine Begräbnisse mehr zuließ, kaufte die jüdische Gemeinde ein Grundstück an der Ostseite der noch unbebauten "Chaussee nach Binsfeld". Ab 1888 sind hier die Juden aus Düren und den noch selbständigen Orten wie Lendersdorf beerdigt worden. Da im jüdischen Religionsverständnis der Friedhof ein "Ort der Ewigkeit" ist, die Toten also ewige Ruhe haben sollen, sind praktisch alle Grabsteine ab 1888 erhalten.

Neben den Besonderheiten der Beschriftung und Gestaltung der Grabsteine wird an diesem Nachmittag einiges zur Geschichte von jüdischen Familien in Düren berichtet. Ein Schwerpunkt dieser Führung werden Informationen zu den Gräbern der beiden letzten Grabreihen des Friedhofs sein. Hier sind 17 Menschen nach Ende des Zweiten Weltkrieges begraben worden, darunter vier Ehepaare in Doppelgräbern, die wie andere aus dem Exil nach Düren zurückgekehrt sind. Zuletzt wurde hier im Jahr 2000 Emil Kamp neben seiner ein Jahr vorher verstorbenen Frau Hanna beerdigt.

Hinweis:
Herren werden um Kopfbedeckung gebeten. 

Anmeldung: info@stadtmuseumdueren.de oder 02421-121 59 25.

Zeit: 11 Uhr (Dauer ca. 1,5 Stunden)
Referent: Ludger Dowe
Treffpunkt: Eingang Jüdischer Friedhof, Danziger Str. 6, über Nörvenicher Str.

Die Teilnahme ist kostenfrei

Die Veranstaltung findet im Rahmen des "Europäischen Tags der jüdischen Kultur" statt und wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.

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Sa 02. Oktober - Rundgang: Links und rechts der Paradiesstraße - Industrie in Düren

Die Dürener Metallwerke, das Verbandstoffwerk Dr. Degen & Kuth, die Zuckerfabrik und der Schlachthof, das (kürzlich abgerissene) Elektrizitätswerk, die Glashütte Peill & Putzler - dazwischen der ehemalige Friedhof der Reformierten Gemeinde - das sind bis heute Zeugnisse der einst bedeutenden Dürener Industrie.

Bernd Hahne hat sich intensiv mit der Industriegeschichte befasst und wird viele Fakten und Anekdoten berichten, z.T. aus eigenem Erleben in der Paradiesstraße. Die Exkursion endet in der weitgehend erhaltenen "Hütte 3" der Glashütte.

Anmeldung: info@stadtmuseumdueren.de oder 02421-121 59 25.

Zeit: 14 Uhr (Dauer 2 Stunden)
Referent: Bernd Hahne M.A.
Treffpunkt: Parkplatz Fritz-Erler-Straße 40 
Beitrag: 5 € (Jugendliche frei), Zahlung vor Ort in bar
 
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.

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Sa 06. November - Rundgang: Villen und Herrenhäuser in Düren

Das Dürener Stadtbild wurde im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von einer Vielzahl an prächtigen Villen geprägt. Sie entstanden, nachdem im frühen 19. Jahrhundert die Stadtmauern verschwanden und dadurch um die alte Stadt herum große Flächen zur Bebauung frei wurden.
Bis zur Zerstörung Dürens am 16. November 1944 gab es etwa 50 Villen, von denen einige bis heute erhalten sind. Beim Rundgang vom "Philippstor" aus, werden einige der erhaltenen Bauten und die Orte, an denen einst Villen standen, in Augenschein genommen.

Anmeldung: info@stadtmuseumdueren.de oder 02421-121 59 25.

Zeit: 14 Uhr (Dauer ca. 2 Std.)
Referenten: Barbara Simons-Buttlar / Ludger Dowe
Treffpunkt: "Philippstor" / Ecke Schenkelstrasse
Beitrag: 5€ (Jugendliche frei), Zahlung vor Ort in bar
 

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.

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