Aktuelles

Neue Perspektiven: Dank der präzisen fotografischen und digitalen Bearbeitung durch Tom Bursinsky und Harry Thiel können nun drei weitere Werke (Neuer Wasserturm; Haus am Bongard; Kornhaus) von Josef Winthagen auf unserer Sketchfab-Seite in 3D betrachtet werden.

Ab September 2021 haben die Besucher des Stadtmuseums dann auch die Möglichkeit, diese und viele weitere Modelle von Josef Winthagen in der neuen Ausstellung "Das alte Düren im Modell" aus nächster Nähe zu bestaunen.

Wir freuen uns!

Das Stadtmuseum Düren bleibt auch in diesem Jahr im August sonntags für Besucherinnen und Besucher geschlossen.

Ab dem 5. September 2021 können Interessierte das Museum voraussichtlich immer sonntags zu den gewohnten Öffnungszeiten zwischen 11 und 17 Uhr besichtigen. An diesem Tag wird zudem die Ausstellung „In Düren zu Hause. Migrationsgeschichte(n) und kulturelle Vielfalt“ in den Räumen des Stadtmuseums eröffnet. Auch die neue Ausstellung „Das alte Düren im Modell“ mit zahlreichen Modellen des akribischen Hobbybastlers Josef Winthagen wird ab September sonntags zu sehen sein. Darüber hinaus ist ebenfalls die bereits seit vergangenem Oktober eröffnete Ausstellung „Von Brauern und Wirten. Dürener Biergeschichte(n)“ zu sehen.

Der Eintritt ist wie immer frei.

Wir wünschen Ihnen eine schöne sommerliche Zeit und freuen uns auf Ihren Besuch im September!

Dieser liebevoll selbstgebaute Ramadan-Kalender mit seinen dreißig perlenverzierten Türchen hat über viele Jahre die Tochter einer türkischstämmigen Familie erfreut. Wie bei einem Adventskalender wurden kleine Geschenke und Süßigkeiten in die kleinen Schubladen gesteckt. An jedem Tag des muslimischen Fastenmonats Ramadan durfte ein Türchen geöffnet werden. Nun wird der Kalender bald Teil unserer neuen Ausstellung "In Düren zu Hause - Migrationsgeschichte(n) und kulturelle Vielfalt" sein.

Im Moment sind wir auf der Suche nach Informationen rund um diesen Brauch. Können Sie uns weiterhelfen? Dann melden Sie sich gerne telefonisch unter 02421-1215925 oder per E-Mail: info@stadtmuseumdueren.de.

In Vorbereitung auf die neue Ausstellung "In Düren zu Hause - Migrationsgeschichte(n) und kulturelle Vielfalt" wurden in einem Videoprojekt in Zusammenarbeit mit Helga Hermanns junge Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Geschichten individuell zu ihren persönlichen Erfahrungen und Meinungen befragt. Die sehr angenehme Atmosphäre führte zu einem ziemlich intensiven Austausch, der für alle Beteiligten ein wahrer „Augenöffner“ war. Das Ergebnis wird innerhalb des Medienangebots in der Ausstellung zu sehen sein.

Ebenso wird ein Video mit Tanzdarbietungen der griechischen Tanzgruppe „Terpsichori“ aus Kreuzau zu sehen sein. Exklusiv für das Stadtmuseum hatten sich die Mitglieder der Tanzgruppe in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Rölsdorf getroffen und in unterschiedlichen Trachten sowohl traditionelle griechische Tänze als auch den bekannten Sirtaki-Tanz aus dem Film „Alexis Sorbas“ vorgeführt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtmuseums waren beeindruckt und danken allen Beteiligten für ihre Bereitschaft.

Das Stadtmuseum freut sich über die Förderung der Amadeu Antonio Stiftung aus Berlin, die uns im Rahmen unserer Ausstellung „In Düren zu Hause – Migrationsgeschichte(n) und kulturelle Vielfalt“ bei der Finanzierung eines Videoprojektes unterstützt. Dabei kommen Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund zu Wort, die entweder in Düren geboren wurden oder im frühen Alter an die Stadt an die Rur kamen. Sie berichten von Rassismus-Erfahrungen im Alltag, von ihrem Umgang mit Vorurteilen und von ihrem Bezug zu Düren. Die Ergebnisse der insgesamt zehn kurzen Filme werden in unserer neuen Ausstellung ab dem 5. September 2021 präsentiert.

Ein weiteres Videoprojekt, das uns nicht minder wichtig ist, wird freundlicherweise von der F. Victor Rolff-Stiftung aus Vettweiß-Gladbach gefördert, worüber wir uns sehr freuen! Dabei erarbeiten Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsam mit dem Museumsteam kurze Beiträge und erstellen im nächsten Schritt sogenannte „Erklärvideos“, in denen innerhalb von 60 Sekunden komplexe Begriff rund um das Thema Flüchtlings-„Krise“ so erläutert werden, dass sowohl kleine als auch große Museumsbesucher sie verstehen. Auch diese Film-Ergebnisse werden im Rahmen der neuen Ausstellung zur Migration ab September im Stadtmuseum präsentiert. Der Zuschuss der F. Victor Rolff-Stiftung ermöglicht außerdem einen Sensibilisierungs-Workshop rund um das Thema Migration für die Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmer, der im August stattfinden wird.

Auch der Integrationsrat der Stadt Düren unterstützt unser Ausstellungsprojekt mit einem großzügigen Zuschuss.

Wir danken allen Förderern von ganzem Herzen für die Unterstützung und freuen uns auf all die spannenden Projekte, die in den nächsten Wochen und Monaten vor uns liegen!

„Biparcours ist ein digitales Lernwerkzeug von Bildungspartner NRW. Die Anwendung kann von Schulen sowie von außerschulischen Lernorten und Partnern in Nordrhein-Westfalen genutzt werden. Mit dem Parcours-Creator können browserbasiert Quizanwendungen, Themenrallyes, Führungen sowie Stadt- und Naturrundgänge zu vielfältigen Fragestellungen und Themen erstellt und anschließend in der App mit dem Smartphone oder Tablet gespielt werden.“ (https://biparcours.de/)

Die neue Biparcours -Tour "Einem Namensdiebstahl auf der Spur" wurde im Rahmen des Dürener Sommers vom Stadtmuseum Düren in Zusammenarbeit mit dem Spielpädagogischen Dienst der Stadt Düren erstellt und ist für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren konzipiert. Die von Leon Schall entworfene kleine Reise durch Düren ist voller Rätsel und kreativer Aufgaben. Weitere Informationen finden interessierte Kinder und Familien hier.