Aktuelles

Beschwingt durchs HistoLab

Der neueste Neuzugang in unserer Sammlung ist dieser schicke Tretroller. An Ostern 1967 hatten er und ein zweites baugleiches Exemplar bereits zwei Jungs sehr glücklich gemacht. Das Museumsteam hat dem Gefährt neue Reifen verpasst, so dass unsere kleinen Besucher ab jetzt im HistoLab damit ihre Runden drehen können. Hoffentlich freuen sie sich genauso sehr wie der erste Besitzer des Rollers über das schöne Geschenk!

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Gegrüßet seist du, Maria

Joseph Winthagen hat wieder "zugeschlagen" und ein weiteres wunderschönes Modell eines Dürener Denkmals erschaffen. Detailverliebt und kunstvoll wie immer hat er dieses Mal die alte Mariensäule nachgebaut. Das Modell ist ca. 1,20 m hoch und erinnert an das Denkmal, das 1857 auf dem Marktplatz errichtet wurde. Bei der Zerstörung Dürens ging es - wie leider so vieles - verloren, und wurde 1957 durch eine modernere Variante ersetzt. Wer es sich anschauen möchte, ist herzlich eingeladen, uns immer sonntags von 11 bis 17 Uhr im Stadtmuseum besuchen zu kommen.

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Düren als bunter Flickenteppich

Dieses textile Kunstwerk wurde in den 1970er Jahren von Schülern des Naturwissenschaftlichen Gymnasiums (heute Wirteltorgymnasium) angefertigt. Es zeigt zahlreiche typische Ansichten, Gebäude und Orte der Stadt - zum Teil gibt es sie heute noch (Christuskirche, Annakirche, Dreigurtbrücke), z. T. gehören sie der Vergangenheit an (Zuckerfabrik, Stadthalle).

Der farbenfrohe Wandteppich hing bis vor Kurzem im Flur eines ehemaligen Lehrers, nun schmückt er unser Treppenhaus.

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Das Badezimmer von Düren

Ein neues Kunstwerk ist in unsere Außenvitrine eingezogen: ein weiteres Modell aus der "Schmiede Winthagen" ! Es zeigt das alte Volksbad, das 1893 an der Philippstraße eingeweiht wurde. Die Badeanstalt - in der man nicht schwimmen, sondern sich waschen konnte - war für viele Dürener bis zur Zerstörung beim Luftangriff am 16. November 1944 der Badezimmer-Ersatz. Wir danken Josef Winthagen für seine unermüdliche und wie immer detailverliebte Arbeit und erfreuen uns an einem weiteren Stückchen Dürener Geschichte, das ab heute vor dem Haupteingang des Museums bewundert werden darf!

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Das Museum im Museum

Wer in den nächsten Wochen das Stadtmuseum besucht, sollte vor dem Eintritt ins Gebäude mal einen Blick nach rechts riskieren. Dort im Fenster kann seit wenigen Tagen u. a. dieses Modell betrachtet werden. Josef Winthagen hat erneut "zugeschlagen" und das ehemalige Dürener Kornhaus in gewohnt aufwendiger und detailverliebter Art und in mühevoller Kleinarbeit wieder auferstehen lassen.

Das Kornhaus stand vor der Zerstörung Dürens im Zweiten Weltkrieg in der Philippstraße (heute Victor-Gollancz-Straße), neben dem Gasthaus „Zum Franziskaner“. 1939 eröffnete darin ein Heimatmuseum.

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Pünktlichkeit, Abendbrot und andere Kulturschocks

Für unsere seit dem 15. April eröffnete Ausstellung „Neue Horizonte – Dürener Migrantinnen erzählen“ haben wieder eine ganze Reihe von spannenden Objekten ihren Weg ins Stadtmuseum gefunden. Die meisten davon – Leihgaben aus dem Besitz der Teilnehmerinnen – stammen aus den verschiedenen Heimatländern der Frauen, andere stehen symbolisch für typisch deutsche Angewohnheiten, die bei den Frauen einen Kulturschock ausgelöst haben. So auch dieser Wecker, denn die den Deutschen stets nachgesagte Pünktlichkeit wurde gleich von mehreren Teilnehmerinnen als der Aspekt genannt, der sie am meisten in ihrer ersten Zeit in Düren befremdete. Welche anderen Kulturschocks unsere Projektteilnehmerinnen hier in Düren erlebten, was das deutsche Abendbrot damit zu tun hat, und was wir uns – abgesehen von ein bisschen mehr Gelassenheit – vielleicht noch von anderen Kulturen abgucken können, erfahren Sie in unserer Ausstellung, die jeden Sonntag von 11 bis 17 Uhr besucht werden kann.

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