Die in anderen Städten sind auch in Düren die Friedhöfe ganz besondere Orte der Ruhe, der Erinnerung, der Kultur im Umgang mit den Verstorbenen. Verwandte und Freunde sind dort beigesetzt, Familienforscher finden Spuren ihrer Angehörigen hier und auch auf weit entfernten Friedhöfen. Dabei helfen große Datenbanken, in denen die Grabsteine dokumentiert sind. Eine Gruppe von Ahnenforschern beim Stadtmuseum Düren hat Informationen zu mehr als 12.800 verstorbenen Personen des Neuen Friedhofs Düren-Ost in die Datenbank von Computer Genealogie e.V., dem größten Verein von Familienforschern in Deutschland, eingestellt. Weiterhin ist der Friedhof Birkesdorf zur Zeit in Arbeit.
Die Daten der dort Beigesetzten und später auch die Fotos der Grabsteine werden in der weltweiten Datenbank Find a Grave der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Jeder Interessent kann diese Datenbanken kostenfrei einsehen:
Auf Einladung des Trägervereins Stadtmuseum Düren e.V. besuchte am 14. Januar 2026 eine Gruppe hauptamtlicher und ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des katholischen Verbands In Via Düren-Jülich e.V. das Stadtmuseum. Ziel war ein gegenseitiges Kennenlernen der Arbeit und Tätigkeitsbereiche.
Nach einer bebilderten Vorstellung des Stadtmuseums durch den zweiten Vorsitzenden Rolf Terkatz folgte eine Führung durch das Haus durch die ehrenamtliche Mitarbeiterin und Vorstandsmitglied Barbara Simons-Buttlar.
Im Anschluss stellten die verschiedenen Vertretenden der ebenfalls sehr vielfältigen Abteilungen von In Via ihre Arbeit vor. So erfuhren die versammelten Mitarbeitenden des Stadtmuseums mehr über deren wichtige Arbeit im Bereich der Obdachlosenfürsorge, der Bahnhofsmission, der Beratung bei der Wohnungssuche sowie des von In Via betriebenen Cafés Lichtblick in der Dürener Friedrichsstraße. Der für beide Seiten sehr gewinnbringende Abend klang schließlich bei verschiedenen Suppen und interessanten Gesprächen aus.
Für die Mitarbeitenden des Stadtmuseums war dies nicht der erste Kontakt mit der Arbeit von In Via - so unterstützte der Verein das Projektteam "Armut in Düren" bereits in der Vergangenheit bei der Forschungsarbeit zu diesem wichtigen Thema der Dürener Stadtgesellschaft. In Interviews und Gesprächen beantworteten sie zentrale Fragen rund um die Entwicklung von Armut in Düren. Die Ergebnisse werden - neben zahlreichen weiteren Fragestellungen und Aspekten aus diesem Themenkomplex - in die neue Ausstellung"Armut in Düren" einfließen, deren Eröffnung für Mai 2026 geplant ist!
Am 15. Januar 2026 stand ein ganz besonderer Ort in Düren im Mittel des Vortrags vonHeike Kussinger-Stankovic: Der Evangelische Friedhof an der Kölnstraße in Düren.
Dieser kann auf eine bewegte 200-jährige Geschichte zurückblicken, die anhand ihrer wichtigsten Ereignisse von der früheren Denkmalpflegerin der Stadt Düren vorgestellt wurde.
Viele bekannte evangelische Dürener und Dürenerinnen fanden in diesem Zeitraum dort ihre letzte Ruhestätte. So wurden in der bebilderten Präsentation, neben dem Blick auf die reichhaltige Vergangenheit, auch die besonderen kunstvollen Grabmale gezeigt und vorgestellt. Diese legen Zeugnis ab über die unterschiedlichen zeitgenössischen Gestaltungsvorstellungen und -formen, die sich innerhalb der letzten zwei Jahrhunderte stetig fortentwickelten.
Dabei richtete sich der Blick der Architektin auch auf so manche interessante bauliche Details. Verschiedene dargestellte Gegenstände, wie beispielsweise ein Schmetterling oder ein Palmzweig, haben eine feste Symbolik. Auch darüber klärte die Referentin die ZuhörerInnen auf und teilte ihr profundes Wissen. So war es wieder für alle Anwesenden eine sehr interessante und erkenntnisgewinnende Veranstaltung.
In seinem Vortrag, am 4. Dezember 2025, ging der Jazzexperte Michael M. Lang auf die Musik in der Zeit der NS-Diktatur und deren Einfluss auf die deutschen Jugendlichen ein.
Die Jugendlichen und Heranwachsenden in der Zeit des Nationalsozialismus waren im Rahmen staatlicher Organisationen wie Hitlerjugend (HJ), Reichsarbeitsdienst (RAD) und Wehrmacht der durchgehenden Propaganda martialischer Lieder und Gesänge ausgesetzt und konnten diesen Inhalten kaum entkommen. Wie viele jungen Leute interessierten sie sich jedoch auch für die moderne Musik ihrer Zeit. Dies aber waren der Jazz und der Swing, der aus den USA, England und Frankreich nach Deutschland hereinkam.
Dieses Spannungsfeld zwischen den beiden Musikrichtungen wurde den ZuhörerInnen beim Abspielen der jeweils über 80 Jahre alten Klänge auf den Schellackplatten deutlich. Dank der Anekdoten aus jener Zeit undder Erläuterungen zur Geschichte dieser Musik verlebten die Anwesenden einen informationsreichen und kurzweiligen Abend.
So danken wir Herrn Lang sehr für seinen Vortrag und freuen uns auf eine Fortsetzung im Jahr 2026!
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