Aktuelles

Die aufwendige und langwierige Entschuttung nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem Düren nahezu vollständig zerstört wurde, gehört zu den wichtigen Zeitabschnitten in der Geschichte unserer Stadt. Mit Unterstützung der Schoeller Stiftung Düren hat das Stadtmuseum Düren nun einen Infofilm produziert. In der rund 15- minütigen Dokumentation lassen Zeitzeugen an ihren Erinnerungen an diese Zeit teilhaben und berichten über die unvorstellbare Leistung der Räumung von mehr als 1,5 Mio. Kubikmetern Schutt aus dem Dürener Stadtgebiet.

Der Film ergänzt die als Leihgabe am Außengelände des Museums aufgestellte kleine Schuttbahn der Firma Mielke, die nach dem Krieg in Düren zum Einsatz kam. Der Infofilm ist über einen QR-Code vor Ort am Stadtmuseum kostenfrei im „Freifunk“-Netz abrufbar.

Es gibt ein neues Angebot: Der langjährige Schillings-Experte Rolf Terkatz hat seinen Vortrag, der eigentlich anlässlich des 100. Todestages von Carl Georg Schillings im Januar 2021 im Stadtmuseum stattfinden sollte, in digitaler Form aufbereitet. Das Video ist von nun an kostenfrei über den Youtube-Kanal des Stadtmuseums Düren abrufbar.

Hierbei handelt es sich um ein Kooperationsangebot mit der VHS Rur-Eifel. Ende 2021 soll eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Stadt- und Kreisarchiv im Stadtmuseum Düren folgen.

Vor Kurzem erhielten wir diese noch völlig intakte Limonadenflasche, die beim Umgraben eines Gartens im Kreis Düren gefunden wurde. Offenbar enthielt sie vor rund 70 Jahren eine Limonade namens "Dura-Perle". Die auf dem Etikett angegebene "Getränke-Union Dürbaum & Schmitz" konnten wir im Dürener Adressbuch von 1954 finden, aber über die Marke "Dura-Perle" ließ sich bislang nichts herausfinden.

Können Sie uns weiterhelfen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Im Stadtmuseum beschäftigen wir uns nicht nur mit großen Projekten – auch kleine Themen am Wegesrand werden beackert. Um diese kleinen Trüffelchen der Stadtgeschichte auch für Sie dauerhaft verfügbar zu machen, stellen wir diese von nun an in die neue Rubrik „Stadtgeschichte“ regelmäßig ein.

Unsere Sammlung wächst und gedeiht nahezu täglich! Aktuell fand ein Schatz seinen Weg in unsere Sammlung, der uns im Rahmen unseres Forschungsprojekts rund um das Thema Migration nach Düren sehr interessiert: Niko Theodoridis und Saffet Akkas übergaben eine Fotoausstellung aus dem Jahr 1990 an das Stadtmuseum Düren. Darin wird dokumentiert, welch vielfältigen Beitrag im Arbeitsleben Zuwanderinnen und Zuwanderer für unsere Stadtgesellschaft leisten. Ausgewählte Bilder dieser schönen Ausstellung werden im Rahmen der geplanten Ausstellung „In Düren zu Hause“ ab dem 5. September im Stadtmuseum zu sehen sein.

Nach dem Hotspot "Markt 1634" nimmt nun auch der zweite Hotspot "Ahrweilerplatz 1910" konkret Gestalt an, indem die ersten historischen Gebäude ausmodelliert werden. Auf Basis der Fotografien aus jener Zeit, die vom Stadtmuseum gesichtet und zur Verfügung gestellt wurden, können einzelne alte Häuser von den Mitarbeitern der Hochschule Rhein-Waal wieder digital aufgebaut werden. Die ersten realitätsnahen 3D-Darstellungen von Herrn Dornia vermitteln dem Betrachter den Eindruck einer täuschend echten virtuellen Nachbildung.