Aktuelles

Manche Objekte erreichen auf kuriosen Wegen das Stadtmuseum: so wurde uns kürzlich dieser schicke Mantel mit Pelzbesatz zugesandt. Er gehörte der Mutter der Stifterin, die ihn in den frühen 1960er Jahren gekauft hatte. Die Dame – selbst gar nicht aus Düren – war durch unseren Aufruf nach historischer Kleidung auf uns aufmerksam geworden.

Fazit 1: wir werden mittlerweile auch außerhalb vom Dürener Dunstkreis gefunden und gekannt; Fazit 2: wir besitzen nun einen wundervoll intakten Damenmantel aus der Wirtschaftswunderzeit!

PS: Wir sind übrigens weiterhin auf der Suche nach historischen Textilien, gerne mit persönlichen Geschichten. Erfahren Sie mehr über die Neuzugänge in unserer Sammlung!

Ein Zebra- und ein Leopardenfell fanden kürzlich ihren Weg zu uns und wurden in die Sammlung aufgenommen. Nun fragt sich der eine oder andere vielleicht, was will das Stadtmuseum mit derartig exotischem Getier, das wohl niemals zur lokalen Fauna dazu gehört haben dürfte. Die Antwort lautet: die beiden Tierpräparate, die beide schon etwas älteren Datums sind und aus Afrika stammen, sollen in (hoffentlich nicht allzu ferner) Zukunft unseren Schillingsraum ergänzen und für das richtige „Drumherum“ bei der Betrachtung der Objekte und Dokumente aus dem Leben des Fotografen und Großwildjägers Carl Georg Schillings, der 1865 in Düren-Gürzenich geboren wurde, sorgen.

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Luftschutzapotheke

Eine komplette, relativ gut erhaltene Luftschutzapotheke aus dem Zweiten Weltkrieg wurde uns jetzt von Gunther Neubert aus Norddüren übergeben, der sie aus dem Container gerettet hat. Die Kiste ist nahezu komplett mit Materialien der Dürener pharmazeutischen Firma Dr. Degen & Kuth bestückt inkl. Mullbinden, Salmiakgeist und 12 Stck. Würfelzucker zum Einnehmen der Baldriantropfen.

Dieser Haartrockner der Firma Sanitas aus den späten 1920er Jahren wiegt mehr als 2 kg und machte das Haarefönen vor rund 90 Jahren zu einem Kraftakt. Eine Temperaturregulierung gab es noch nicht, die heiße Luft strömte mit 90 Grad heraus und das Gerät produzierte auch schon einmal Rauch und Funken, was die Haarpflege mitunter in ein Abenteuer verwandelte.

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Diese Büste zeigt den gebürtig aus Düren stammenden Kunsthistoriker Victor H. Elbern. Er wurde 1918 in Düren geboren und besuchte das Stiftische Gymnasium. Im Zuge seines Studiums verließ er seine Geburtsstadt, doch obwohl er später in Bonn, Rom, Berlin und Tel Aviv lebte, konnte er Düren nie vergessen. Nun kehrte zumindest ein Teil von ihm in die Heimat zurück.

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Flapper-Kappe

Karneval steht vor der Tür, doch diese aufwendig mit tausend Pailletten und Perlchen bestickte Kappe gehört nicht zu einem Kostüm! Sie diente in den 1920er-Jahren einer modebewussten jungen Dame als Kopfschmuck bei ihrem abendlichen Tanzvergnügen und könnte sicher so manche Geschichte erzählen ... was sie auch tun wird: ab dem 23. April in unserer neuen Ausstellung!

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